, Boog Christoph

BikePark Pfäffikon: Vom Traum zur Realität

Am Pfäffiker Pfaffberg wird geschaufelt und gebaggert. Der Traum vom BikePark Pfäffikon wird Realität. Und das in Rekordzeit: Am Montag, 13. April war Baustart; genau zwei Monate später soll bereits die Eröffnung gefeiert werden.

„Das richtige Projekt zur richtigen Zeit“: Mit diesen Worten eröffnete Roger Hartmeier, Präsident des Vereins BikePark Pfäffikon, die schlichte Zeremonie zum Baustart. Mit drei Linien am Pfaffberg sollen vielfältige Bike-Bedürfnisse befriedigt werden. Der Flowtrail mit sanften Steilkurven und Wellen ist ideal für Einsteiger:innen jeden Alters, also insbesondere auch für Kinder. Die Techline fordert Fortgeschrittene heraus, die ihre Fahrtechnik weiterentwickeln möchten. Und die Jumpline schliesslich wird all jene ansprechen, die gerne mal abheben.

Von den Gesamtkosten in Höhe von CHF 130‘000 sind CHF 100‘000 gesichert. Damit habe man dem Parkbauer grünes Licht geben können, so Hartmeier. Um den Rest zu decken, können sich Interessierte weiterhin als Mitglied, Gönner oder Sponsorin einbringen.

 „Geniale Partner“

„Ein solches Vorhaben kann man nicht alleine stemmen“, so Hartmeier weiter. Mit der Gemeinde und der Raiffeisenbank Zürcher Oberland als Hauptsponsor wisse der Verein zwei geniale Partner an seiner Seite. Gemeinderat Alex Kündig betonte, der Bikepark bilde eine neue Attraktion für Pfäffikon und entspreche einem grossen Bedürfnis.

 Grundsätzliche Überlegungen zur Bedeutung des BikeParks für die ganze Region machte sich Thomas Suter, Präsident von ZO-Biketrails und Co-Präsident der IG Mountainbike Kanton Zürich. „Wir wissen alle: Jugendliche warten nicht auf Bewilligungen. Wenn es keinen legalen Raum gibt, schaffen sie sich ihre eigenen Plätze. Ein Projekt wie dieser BikePark ist die einzig richtige Antwort darauf. Er gibt der Energie der Jungen ein Zuhause – sicher, legal und nachhaltig“, so Suter.

 Leuchtturm-Projekt darf kein Einzelfall bleiben

Dieser Park sei ein Leuchtturm-Projekt für unsere Region, meinte Suter weiter. „Aber ich sage auch ganz deutlich: Er darf kein Einzelfall bleiben. Wir brauchen im Zürcher Oberland mehr solche Projekte, um dem Bedürfnis der Bevölkerung gerecht zu werden.“ Mit dem BikePark werde der Kern des MTB-Konzepts des Kantons Zürich getroffen. Das Ziel sei klar: Entflechtung und Lenkung durch attraktive Angebote. Pfäffikon gehe hier mit bestem Beispiel voran und setze genau das um, was kantonal gefordert werde.

Mit Blick auf die Gemeinde Pfäffikon bilanzierte Suter: „Sie können sich glücklich schätzen, initiative Köpfe wie jene des BikePark-Teams in der Gemeinde zu haben. Solche Menschen bewegen etwas. Diese Kontakte und dieses Engagement sind weit über den heutigen Tag hinaus wertvoll für die Gemeindeentwicklung. Nutzen Sie diesen Drive!“

 Einweihung am 13. Juni

Der für Baustarts obligate Spatenstich durfte natürlich auch beim BikePark Pfäffikon nicht fehlen. Anschliessend gab’s bei einem einfachen Apéro Gelegenheit, sich fachsimpelnd auszutauschen und Vorfreude zu teilen – und zwar auf das Eröffnungsfest, das auf Samstag, 13. Juni angesetzt ist. Der BikePark Pfäffikon – ein starkes Signal für die Bike-Infrastruktur im Zürcher Oberland!